Suchbegriff

Search

nach Körperregion

 

Lupus erythematodes visceralis

Definition

Der systemische Lupus erythematodes (LE) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung v.a. des Gefäßbindegewebes, die fast alle Organe betreffen kann und bei der Autoantikörper wie die antinukleären Antikörper (ANA) nachweisbar sind. Zu den klinischen Merkmalen zählen Fieber, Hautausschläge, Arthritis sowie eine Beteiligung von Nieren, Lunge, Herz und Nervensystem. Eine Nierenbeteiligung ist wegen ihrer Auswirkungen auf die Prognose besonders wichtig. Hautveränderungen entstehen bevorzugt in lichtexponierter Arealen. Es können anuläre Erytheme, das typische rotbläuliche Schmetterlingserythem im Wangenbereich, keratotische Herde wie beim diskoiden LE oder Ekzeme auftreten. Außerdem können Blasen, vaskulitische Veränderungen, eine vernarbende Alopezie, Palmoplantarerytheme, Teleangiektasien an den Fingerspitzen sowie subunguale Blutungen vorkommen. Die Erkrankung beginnt meist im jungen Erwachsenenalter.

Synonyme

Lupus erythematodes visceralis, Lupus erythematodes, systemisch

Bilder

4 Bilder zu dieser Diagnose Diagnose: Lupus erythematodes visceralis Diagnose: Lupus erythematodes visceralis Diagnose: Lupus erythematodes visceralis Diagnose: Lupus erythematodes visceralis