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Chromomykose

Definition

Durch verschiedene Arten von Phialophora und Cladisporium verursachte chronische Infektionskrankheit der Haut und des subkutanen Gewebes. Bei den Erregern handelt es sich um Pilzarten, die gewöhnlich im Erdboden oder auf Holz vorkommen und bei Verletzungen, z.B. durch Holzsplitter, in die Haut gelangen können. Das klinische Erscheinungsbild ist zunächst durch schuppende Papeln geprägt, die peripher an Größe zunehmen und sich zu verrukösen Plaques entwickeln. Schließlich bilden sich massive hyperkeratotische Herde. Prädilektionsstellen sind besonders die Füße, Beine, Arme und der Hals. Gewöhnlich sind die Hautveränderungen nicht schmerzhaft, eine Sekundärinfektion kann jedoch zu Juckreiz und Schmerzen führen.

Synonyme

Chromomykose

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