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Quincke-Ödem

Definition

Beim Quincke-Ödem entwickeln sich bevorzugt an den Lippen, Augenlidern und Genitalien subkutane Schwellungen. Zunge und Larynx können mitbetroffen sein und zu Atemnot führen. Auslösende Faktoren sind u.a. Medikamente (z.B. Penizillin, Phenytoin, Acetylsalicylsäure), Infektionen und Nahrungsmittel. Nahrungsmittel und Medikamente können bei sensibilisierten Menschen lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen auslösen. Vom Quincke-Ödem abzugrenzen ist das hereditäre Angioödem. Es wird autosomal-dominant vererbt und manifestiert sich in Form von rezidivierenden, langanhaltenden, subkutanen Ödemen. Es bilden sich keine Quaddeln. Die Erkrankung manifestiert sich meistens in der Kindheit. Auslöser ist ein Defekt des C1-Esteraseinhibitors.

Synonyme

Quincke-Ödem

UMLS

ANGIONEUROTISCHES OEDEM

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