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Herpes simplex oralis

Definition

Die herpetische Gingivostomatitis ist die häufigste klinische Manifestation einer Primärinfektion mit Herpes-simplex-Virus 1. Es zeigen sich multiple disseminierte Bläschen an der Mundschleimhaut, die sich in runde bis ovale, schmierig belegte, konfluierende Erosionen umwandeln. Fieber, Appetitlosigkeit und Vergrößerung der zervikalen Lymphknoten können ebenfalls auftreten. Auch Herpes-simplex-Virus 2 kann zu oralen Infektionen führen. Die Gingivostomatitis herpetica heilt spontan nach 7-10 Tagen ab. Rezidivierende orale Infektionen können gelegentlich auch bei Gesunden auftreten, insbesondere nach lokalen Traumen. Chronische, herpetische Ulzera finden sich bei Patienten mit Neutropenien, Leukämien oder bei HIV-Erkrankungen.

Synonyme

Herpes simplex oralis

Bilder

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